Rabe - Konserven aus dem Spreewald - Gurken, Meerrettich, Sauerkraut und viele andere. SpreewaldRabe - Willkommen - + -

Geschichte Markenschutz

Initiative

Die Einführung des regionalen Markenschutzes geht auf Initiativen der Land- und Ernährungswirtschaft zurück. Anfang der 90er Jahre erlebte der Spreewald als einstige Gemüsekammer Deutschlands seinen absoluten Tiefpunkt in der landwirtschaftlichen Produktion. So galt es, eine Umstrukturierung in allen gesellschaftlichen Bereichen zu erreichen. 1991 kam es auf diese Weise zur Gründung des Spreewaldvereins.

Motiv

Der flächenmäßig hohe Anteil an Natur- und Landschaftsschutzgebieten, sowie das Biosphärenreservat in der Region lassen auch in Zukunft keine Ansiedlung von Arbeitsplatz bindenden Großunternehmen erwarten. Die wirtschaftliche Struktur beschränkt sich weitestgehend auf Land- und Ernährungswirtschaft, Fremdenverkehr, Handwerk und Dienstleistungsgewerbe. Um den guten Ruf der Region und ihrer Produkte zu erhalten, hat der Spreewaldverein für traditionelle Erzeugnisse wie "Spreewälder Gurken" und "Spreewälder Meerrettich" einen Schutzstatus bei der EU beantragt, den man 1999 anerkannte.

Inhalt

Die Markenschutzauflagen erfordern die Verwendung des Gemeinschaftszeichens und weitere Angaben auf dem Etikett.
Nach der Verordnung (EU) Nr.1151/2012 müssen die Angaben "geschützte geografische Angabe" oder deren Abkürzung ("g.g.A."), sowie die für sie vorgesehenen Gemeinschaftszeichen auf den Etiketten erscheinen.
Dieses Zeichen bindet vor allem die Bedingung, dass das verarbeitete Erzeugnis zu mehr als 70 % aus Gurken besteht, die im Wirtschaftsraum Spreewald nach kontrolliert-integriertem Anbau erzeugt worden ist. Darüber hinaus erfolgt die Verarbeitung ausschließlich in Betrieben, die im Spreewald ansässig sind und der ständigen Kontrolle des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Brandenburg unterstehen. Die Gurken werden unter Verwendung traditioneller, über die Generationen weitergereichter Rezepturen und nach traditionellen, auf die jeweilige Geschmacksrichtung abgestimmten Herstellungs- und Konservierungsverfahren eingelegt. Die Verordnungseinhaltung wird ca. drei Mal jährlich kontrolliert.

Hinweis

Nehmen Sie sich also beim Kauf der Spreewaldgurken oder des Spreewaldmeerrettichs die Zeit, das Etikett auf seine Markenechtheit zu überprüfen. Das Logo für die "geografisch geschützte Angabe" oder auch der Schriftzug  "g.g.A." garantieren Ihnen die Qualität unserer Region.

 

Denn: "Wo Spreewald drauf steht, sollte auch Spreewald drin sein, oder?!"




Spreewälder Gurken
Spreewälder Meerrettich
 

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Foto bzw. Geschichte

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